Das war gestern.
Unsere Mikrostromtherapie nutzt eine softwaregestützte Technik, die den Gewebezustand auswertet und die Impulse an dein individuelles Beschwerdebild anpasst. Ziel ist es, deinen Körper bei seinen natürlichen Regenerationsprozessen zu unterstützen.
Das Besondere:
Die Reize sind so fein, dass du sie meist kaum spürst – und wirken dennoch tief im Gewebe. In klinischen Studien wurde die Behandlung überwiegend als gut verträglich beschrieben (Goldsobel et al., 2019).
Ob nach einer OP, bei chronischen Schmerzen oder funktionellen Beschwerden: Mikrostrom kann ein sinnvoller ergänzender Baustein deiner Therapie sein.
Mikrostrom kommt dann zum Einsatz, wenn dein Körper eine sanfte, gezielte Unterstützung braucht. Studien beschreiben positive Effekte unter anderem in folgenden Bereichen:
Bei anhaltenden Rücken-, Gelenk- oder Nervenschmerzen kann Mikrostrom einen ergänzenden Ansatz auf zellulärer Ebene bieten. Studien bei chronischen Schmerzen (u. a. Fibromyalgie) zeigen positive Effekte auf Schmerzstärke und Lebensqualität (Barassi et al., 2020).
Nach einem Eingriff ist eine gute Regeneration wichtig. Mikrostrom kann die Wundheilung und Geweberegeneration unterstützen (Avendaño-Coy et al., 2022). Auch in der Reha nach Knie-Totalendoprothese wurde eine positive Wirkung auf die Schmerzentwicklung dokumentiert (Rockstroh et al., 2010).
Bei Überlastungen wurde Mikrostrom u. a. bei Achillessehnenbeschwerden (Aliyev, 2010) und Tennisellenbogen (Aliyev, 2012) untersucht und kann die Regeneration von Sehnen und Faszien unterstützen.
Für die Kniearthrose liegt eine randomisierte kontrollierte Studie der LMU München vor, in der Mikrostrom eine signifikant bessere Schmerzentwicklung als Placebo zeigte (Ranker et al., 2020).
Älteres Narbengewebe kann die Beweglichkeit einschränken. Mikrostrom kann Regenerationsprozesse im Bindegewebe unterstützen (Konstantinou et al., 2020).
Für myofasziale Schmerzsyndrome liegen Studien vor, die positive Effekte einer niedrig-intensiven Mikrostromanwendung beschreiben (Iodice et al., 2016; Han et al., 2018).
Nach orthopädischen Eingriffen können Schwellungen, Verspannungen oder Reizungen auftreten. Mikrostrom kann hier begleitend eingesetzt werden – sanft, gezielt und ohne zusätzliche Belastung.
Viele Patientinnen und Patienten berichten von Beschwerden ohne eindeutigen Befund. Mikrostrom setzt an der Zellkommunikation und den natürlichen Regenerationsprozessen an – ohne medikamentöse Belastung.
Mikrostrom kann deinen Körper mit fein dosierten Impulsen dabei unterstützen, wieder ins Gleichgewicht zu finden – begleitend zu deiner übrigen Therapie.
Mikrostrom ist kein Allheilmittel – aber für viele Menschen mit chronischen Beschwerden oder langen Heilungsverläufen eine überlegenswerte Ergänzung. Typische Situationen:
Dein Körper ist ein Netzwerk aus Milliarden Zellen, die über feinste elektrische Signale kommunizieren. Bei Schmerz, Entzündung oder Verletzung kann dieser Informationsfluss ins Stocken geraten – Stoffwechsel- und Regenerationsprozesse laufen langsamer.
Genau hier kann Mikrostrom ansetzen. Mit sanften, kaum spürbaren Impulsen im Mikroampere-Bereich unterstützt die Therapie den natürlichen Energieaustausch in den Zellen. Wissenschaftliche Untersuchungen beschreiben unter anderem folgende Effekte:

In grundlagenwissenschaftlichen Arbeiten wurde eine Anregung der ATP-Produktion und Proteinsynthese beschrieben (Cheng et al., 1982; Kolimechkov et al., 2022).

Mikrostrom orientiert sich am natürlichen elektrischen Potenzial gesunder Zellen und kann zelluläre Regulationsprozesse unterstützen (Konstantinou et al., 2020).

Mikrostrom setzt an zellulären Prozessen an – ohne das für viele unangenehme Muskelzucken klassischer Reizstromgeräte.

Untersuchungen weisen auf einen positiven Einfluss auf die Durchblutung im Gewebe hin (Lee, H. et al., 2024).

In grundlagenwissenschaftlichen Arbeiten wurde eine Anregung der ATP-Produktion und Proteinsynthese beschrieben (Cheng et al., 1982; Kolimechkov et al., 2022).

In grundlagenwissenschaftlichen Arbeiten wurde eine Anregung der ATP-Produktion und Proteinsynthese beschrieben (Cheng et al., 1982; Kolimechkov et al., 2022).
Klassische Elektrotherapie (z. B. TENS oder EMS) arbeitet mit deutlich höheren Stromstärken und wirkt vor allem auf Nerven- und Muskelstimulation. Beide Ansätze haben ihre Berechtigung und ihre eigenen Einsatzgebiete.
Mikrostrom nutzt dagegen feine Impulse im Mikroampere-Bereich – in einer Größenordnung, in der auch körpereigene elektrische Signale ablaufen. So ist die Behandlung besonders sanft und orientiert sich am natürlichen Stromfluss deines Körpers.
In der Regel nicht. Die Impulse liegen im Mikroampere-Bereich – deutlich schwächer als bei klassischen Reizstromgeräten. Meist spürst du kaum etwas, während die Therapie im Gewebe wirkt. In Studien wurde die Anwendung überwiegend als gut verträglich beschrieben (Goldsobel et al., 2019).
Mikrostrom setzt auf zellulärer Ebene an und kann eine sinnvolle Ergänzung sein, wenn Beschwerden chronisch geworden sind. Ob es in deinem Fall geeignet ist, klären wir in einem persönlichen Gespräch – ein Behandlungserfolg lässt sich nicht garantieren.
Ja. Die Wirkung von Mikrostrom wurde in zahlreichen Studien untersucht – u. a. zu Wundheilung (Avendaño-Coy et al., 2022), Kniearthrose (Ranker et al., 2020) und chronischen Schmerzen (Barassi et al., 2020). Die Studienlage ist je nach Indikation unterschiedlich stark ausgeprägt.
Unsere Geräte nutzen eine softwaregestützte Auswertung, die Merkmale wie Leitfähigkeit und Gewebezustand berücksichtigt und die Einstellungen an dich anpasst. So lässt sich die Anwendung individueller gestalten.
Wenn du nach „Physiotherapie mit Mikrostrom in meiner Nähe“ oder „Schmerztherapie in Solms“ suchst, bist du bei uns richtig. Wir verbinden fundierte Physiotherapie mit moderner Technologie. Vereinbare gerne deinen Termin – auch kurzfristig.
Unsere Praxis in Solms ist zentral gelegen und gut erreichbar – auch für Patientinnen und Patienten aus dem Umland. Ob aus Wetzlar, Braunfels, Leun, Weilburg, Aßlar oder dem Raum Gießen: Bei uns erwartet dich moderne, individuell abgestimmte Schmerztherapie.
Wir kombinieren fundierte Physiotherapie mit innovativer Technologie – für eine Behandlung, die auf dein individuelles Beschwerdebild eingeht.
Pflichthinweis (§ 6 Abs. 2 HWG) & Disclaimer
Die auf dieser Seite dargestellten Informationen dienen der allgemeinen Aufklärung und stellen keine Heilaussage im Sinne eines garantierten Behandlungserfolgs dar. Die Mikrostromtherapie ist ein ergänzendes Verfahren; Wirkung und Verlauf sind individuell verschieden und wissenschaftlich je nach Indikation unterschiedlich stark belegt. Die Anwendung ersetzt keine ärztliche Diagnose oder Behandlung. Ob die Therapie in Ihrem Fall geeignet ist, klären wir in einem persönlichen Beratungsgespräch. Die genannten Studien beziehen sich auf die Mikrostromtherapie im Allgemeinen und lassen keinen Rückschluss auf einen individuell zu erwartenden Behandlungserfolg zu.
Aliyev, R. (2010). Results of conservative treatment of achillodynia with application microcurrent electric stimulation. Georgian Medical News, 187, 34–39.
Aliyev, R. M. (2012). Cell-stimulation therapy of lateral epicondylitis with frequency-modulated low-intensity electric current. Bulletin of Experimental Biology and Medicine, 152(5), 653–655.
Avendaño-Coy, J., et al. (2022). Electrical microcurrent stimulation therapy for wound healing: A meta-analysis of randomized clinical trials. Journal of Tissue Viability, 31(2), 268–277.
Barassi, G., et al. (2020). Microcurrents in the treatment of chronic pain. Journal of Biological Regulators and Homeostatic Agents, 34(4), 1561–1565.
Cheng, N., et al. (1982). The effects of electric currents on ATP generation, protein synthesis, and membrane transport in rat skin. Clinical Orthopaedics and Related Research, 171, 264–272.
Goldsobel, A. B., et al. (2019). Prospective trial examining safety and efficacy of microcurrent stimulation. Bioelectronic Medicine, 5, Article 18.
Han, S.-W., et al. (2018). Effects of integrated treatment with LED and microcurrent on muscle tone and stiffness. Journal of Physical Therapy Science, 30(6), 816–819.
Iodice, P., et al. (2016). Efficacy of pulsed low-intensity electric neuromuscular stimulation in myofascial syndrome. Journal of Biological Regulators and Homeostatic Agents, 30(2), 615–620.
Kolimechkov, S., et al. (2022). Physiological effects of microcurrent and its application. European Journal of Applied Physiology, 122(8), 1751–1768.
Konstantinou, E., et al. (2020). Microcurrent stimulation triggers MAPK signaling and TGF-β1 release. Cells, 9(9), Article 1924.
Lee, H., et al. (2024). Bioelectric medicine: Unveiling the therapeutic potential of micro-current stimulation. Biomedical Engineering Letters, 14(3), 367–392.
Ranker, A., et al. (2020). Microcurrent therapy in the treatment of knee osteoarthritis. European Journal of Physical and Rehabilitation Medicine, 56(4), 459–468.
Rockstroh, G., et al. (2010). Der Nutzen der Mikrostromtherapie bei Patienten nach Implantation einer Knie-Totalendoprothese. Die Rehabilitation, 49(3), 173–179.